In vielen Haushalten hierzulande findet ein Umdenken statt. Es wird aufgeräumt und ausgemistet. Die Frage, die sich dabei oftmals stellt: Brauche ich wirklich so viele Dinge? Überkonsum und Reizüberflutung bringen die Menschen wieder dazu, innezuhalten. Minimalismus lautet dabei das Zauberwort – im Leben wie auch in der Einrichtung.
Aufs Wesentliche konzentrieren
Auf einen verschwenderischen Lebensstil haben bereits Aufräumexpertinnen wie Marie Kondo aufmerksam gemacht. Sie zeigen, dass man nicht viele Dinge benötigt, um glücklich zu sein. Diesen Ansatz verfolgen auch zahlreiche Menschen, die ihre Wohnung oder ihr Haus reduziert eingerichtet haben. Beim Wohntrend Minimalismus ist die Möblierung aufs Wesentliche reduziert. Schnörkeleien und Schnickschnack sucht man vergebens.
Minimalismus – frei von Überflüssigem
Der Wohnstil ist für Menschen geeignet, die es modern mögen. Die Formen sind geradlinig, geometrisch und symmetrisch. Sie bewirken, dass der Wohnraum sehr aufgeräumt aussieht. Die Farben sind zurückhaltend – Weiß, Schwarz, Grau und Beige stehen im Mittelpunkt. Durch knallige Farben werden gekonnt Akzente gesetzt. Die Einrichtung besteht aus ausgewählten Möbelstücken, die oft auch hochwertig sind. Trotz aller Zurückhaltung in Farben und Formen sind diese gemütlich und verbreiten eine ruhige Atmosphäre.
![]()
Mit Deko Highlights setzen
Minimalistisch zu leben, bedeutet nicht, auf Accessoires zu verzichten. Es geht eher darum, ausgewählte Stücke zu platzieren. Eine hübsche Vase, die dekorativ auf einem Bord in Szene gesetzt wird, kommt viel mehr zur Geltung, als wenn sie sich mit Büchern, Porzellanfiguren, Poststapel und Bilderrahmen ein Regal teilt. Dekoration wird also reduziert und gezielt eingesetzt.
von Linda Bussmann